Frühmorgens
Frühmorgens

Frühmorgens

Frühmorgens ist es, die Vöglein singen
Has´ und Reh gar fröhlich springen

Die Natur ist friedlich, liegt noch still
Erwartet den Tag und was er bringen will

Der Tau sich langsam von den Blättern hebt
Als es leise dröhnt und die Erde erbebt

Mit weit gebreiteten Schwingen man ihn sieht
Wie er stetig und stur seine Bahnen zieht

Hoch und breit stoben die weißen Nebel
Und bald wird sichtbar, wer bewegt die Hebel

Nicht wie vermutet ein Engel hier schwirrt
Sondern ein konventionell arbeitender Landes-Wirt

Mit monstergleichen Geräten auf dem Flur
Malträtiert er auf seinem festgelegten Parcours

Den Boden, die Haut unserer Mutter Erde
Auf dass sie gesund und fruchtbar werde

Doch ob man das mit Gewalt und Gift erreicht
Mag mancher bezweifeln, doch vielleicht

Besinnt sich der eine oder andere kluge Bauer
Dass die Natur von sich aus ist schlauer

Tom Luc 2013

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