Rabatt – yea, hauptsache billig
Rabatt – yea, hauptsache billig

Rabatt – yea, hauptsache billig

Rabatt – yea, hauptsache billig

Rabatt – ein Wort, bei dem viele Menschen feuchte Augen bekommen.
Der archaische Jäger kommt da durch, denn möglichst viel mit möglichst geringem Aufwand zu bekommen, war schon in der Steinzeit eine Strategie, die zum Überleben beitrug.
Nun frage ich mich wie es möglich ist Rabatte anzubieten, bei der Händler noch etwas dabei verdient. Dies kann annähernd durchschaut werden, wenn man des Grundrechnens mächtig ist. Ob Smartphone mit entsprechenden Apps dazu beitragen, wage ich zu bezweifeln, aber man rechnet sich auch aus, möglichst viel Datenvolumen für möglichst günstige Beiträge zu haben. Also irgendwie muss das doch in den Köpfen sein.
Läßt sich der Kopf von so viel Händlerwohltätigkeit täuschen?
Anscheinend, denn bei dem Wort „Rabatt“ setzt irgendein Mechanismus im menschlichen Gehirn aus.

Da gibt es die einen, die am Wochenende mehrere Kilometer zum Discounter fahren, um einen Karton Milch zu kaufen, bei dem das Päckchen um 5 Cent günstiger ist. Obwohl ein anderer Discounter bei ihm um die Ecke ist, nimmt er die Fahrt in kauf, überlegt aber nicht, dass er an Sprit mehr verbraucht, als die Einsparung durch das Angebot.

Apropos Discounter. Ich frage mich, wie können alle Beteiligten von Discounter-Waren noch etwas verdienen? Wenn ein kleiner Hersteller kalkuliert, hat er zu tun, dass er die Verpackung zu dem Preis bekommt, wie der Discounter die komplette Ware verkauft.
Der Rohstofferzeuger möchte vom Kuchen etwas abhaben, der Hersteller des Produkts, alle Beteiligten wie Verpackungshersteller und Abpackbetriebe, Transportdienstleister, Servicekräfte etc. und den größten Anteil natürlich?
Genau, der Discounter.
Also geht es schon mal nur mit Massen-Billig-Ware.
Rein rechnerisch kann man auch Millionen scheffeln, wenn man an einem Produkt nur Centbeträge verdient.
Ein Kleiner würde mit Centbeträgen als Gewinn schneller untergehen, als er nach oben käme. Dafür hat man aber individuellere Produkte.
Aber wer will die?

Tja, und wer Rabatte geben kann und trotzdem noch dabei verdient, hat diese schon vorher in der Kalkulation berücksichtig. Das heißt im Umkehrschluss, dass die Produkte eigentlich überteuert verkauft werden und der Anbieter kräftig daran Verdient.
Bei Kleidung ist dies sehr deutlich. Bei Markenkleidung kann es schon mal sein, dass auf den Einkaufspreis 600 % ! – in Worten: sechshundert – Prozent aufgeschlagen werden.
Im normalen Lebensmitteleinzelhandel beträgt die durchschnittliche Marge 40 %.

Versteh´ einer die Wirtschaft…

 

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