Über mich

„Ach goddla na“ würde der typische Franke sagen, wenn er etwas über sich erzählen soll. Wo sollte man da anfangen, wo aufhören?

Nun, ich bin ein Baujahr 1965, bzw. meine Bauart wurde schon 1964 angelegt.
Das Licht der Welt erblickte ich am Fuße des schönen Steigerwaldes, der für mich immer noch ein wichtiges Rückzugs- und Erholungsgebiet ist.

Reichlich Erfahrungen hat mir das bisherige Leben geboten, angenehm waren jedoch nicht alle.
Und genau diese haben mich bewogen, das Schreiben zu beginnen. Damit habe ich viele Situationen verarbeitet. Mögen Rechtschreibfehler und grammatikalische Inkorrektheiten meine Texte begleiten, dann ist es so.
Sollte jemand einen Fehler finden, darf er ihn gerne behalten (oder mich dezent darauf hinweisen).
Nach einem Autounfall in den Jugendjahren hat sich eine permanente chronische Gesundheitsindisposition eingeschlichen, die mich bis heute sehr stark beeinträchtigt, ja eigentlich behindert, das zu tun, was ich gerne möchte.
Die Leistungsfähigkeit ist aufgrund komplexer Stoffwechseldefizite sehr reduziert, sei es in körperlicher, als auch in kognitiver Hinsicht.
Über Ärzte-Odysseen habe ich berichtet – und werde es voraussichtlich weiterhin tun.
An viele Ereignisse kann ich mich deshalb auch nicht mehr erinnern, nicht einmal an die Geburt meines Sohnes Alexander.
Als meine große Liebe, Sabine, in mein Leben trat, hat sich eine große Wende vollzogen. Ich bin dem Leben dankbar, mir eine solche Partnerin zu schenken, mit der das Thema Partnerschaft eine ganz andere Bedeutung bekam.
Und dies blieb mit einer sehr tiefen und vertrauten Liebe bis heute.
Mag zwar kitschig klingen, ist aber so.

Beruflich zwar schwierig, aber doch befriedigend, ist die Gründung unserer „Genießermanufactur“, in der ich meine kulinarischen Experimentierfreuden ausleben kann.
Kochen ist eine große Leidenschaft von mir, eigentlich die Größte.

Und so versuche ich den Spagat zwischen Existenzssicherung mit nur vier (4) Stunden vorhandenem Leistungsvermögen (manchmal mehr, meist eher weniger) und dem Bedürfnis, Kreativität und Verarbeitung von Situationen, die einen beschäftigen, in die Realität umsetzen zu können.
Zwar gewinnt meist die Kraftlosigkeit, aber sobald ich noch ein wenig Energie aufbringen kann, setze ich diese in eine gewisse Kreativität um.

So, das war´s.
Ich glaube mehr muss man nicht wissen?
Und wenn doch, dann einfach in meinen Texten stöbern
und zwischen den Zeilen lesen…

Gehabt Euch wohl.
Euer
Tom di Luc