Wenn du in der Scheiße steckst…
Wenn du in der Scheiße steckst…

Wenn du in der Scheiße steckst…

Auf dem Lande trug es sich zu
Mit einem Tier, das nennt sich Kuh

Und auch, ich sag es ohne Graus
Mit einer kleinen grauen Maus

Gesagt ist es in einem Satze
Dabei war auch noch eine Katze

Das Mäuschen ging bei Sonnenschein
Über die grüne Weide, ganz allein

Doch plötzlich sah sie schon im Sprung
Die Katze und so nahm sie Schwung

Um diesem Untier auszuweichen
Und Gott sei Dank tat es ihr reichen

Doch nun wohin, die Katz schrie „juhu“
Das Mäuslein rannte hin zur Kuh

Bitte hilf mir, ich hab kein Versteck
Die Katze kommt gleich und putzt mich weg

Spring schnell hinter mich, so sagt die Kuh
Ich deck dich mit meinem Fladen zu

Das Mäuschen hatte keine Wahl
Und nahm auf sich des Gestankes Qual

Platsch macht es und die Maus war versteckt
Die Katze sah nicht gleich wo sie steckt

Sie ging um die Kuh und am hinteren Ende
Zeichnete ab sich sofort die Wende

Denn aus dem Fladen hing vorwitzig raus
Das kleine Schwänzchen von der Maus

Mit spitzen Krallen zog die Katze die Maus
Aus dem anrüchigen Kuhhaufen heraus

Hin zu einem mit Wasser gefülltem Eimer
Und wusch das Tierchen rein und reiner

Gewiss kann man sich vorstellen dieses Bild
Und für die Katze war der Hunger gestillt

Die Moral von der Geschichte:
Nicht jeder, der dich bescheißt ist dein Feind
Nicht jeder, der dich aus der Scheiße zieht, ist dein Freund

Und wenn du schon in der Scheiße sitzt
so zieh ganz ein den Schwanz und sei gewitzt

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